Die Fondation Toms Pauli leiht für die vom Rijksmuseum veranstaltete Ausstellung Métamorphoses drei antike Tapisserien aus, von denen sich zwei durch ihren einzigartigen Erhaltungszustand sowie ihre künstlerische und historische Bedeutung auszeichnen. Sie stammen aus der Serie Die Geschichte Apollos, die auch unter dem Namen Barberini-Metamorphosen bekannt ist, und zeigen Latona verwandelt die lykischen Bauern in Frösche und Apollo und Daphne. Beide Wandteppiche wurden in den Manufakturen angefertigt, die Kardinal Francesco Barberini, Neffe von Papst Urban VIII. und grosser Tapisserie-Liebhaber, in Rom gegründet hatte.
Ergänzt wird dieses Ensemble durch eine seltene Tapisserie: Die Entführung Europas stammt aus der Serie Die Metamorphosen von La Hyre, die zwischen 1650 und 1670 in den Manufakturen des Faubourg Saint-Marcel gewirkt wurde. Dabei handelt es sich um eine der drei grossen privaten Pariser Werkstätten, die vor der Gründung der königlichen Manufaktur Les Gobelins tätig war und damals die besten Handwerker beschäftigte. Das Werk veranschaulicht somit eine wichtige, eher unbekannte Etappe in der Geschichte der Bildwirkerei.
Die Tapisserien waren nicht nur ein Statussymbol für die Eliten, sondern zeugen auch von deren Interesse an den Texten Ovids.
Après avoir été exposé pendant près d'une année dans le parcours permanent du Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne, Le Concert laisse place à un autre trésor des collections de la Fondation Toms Pauli : une tapisserie bruxelloise du XVIIe siècle représentant Vespasien et Titus acclamés.
La Fondation Toms Pauli conserve cinq tapisseries de l’histoire de Titus et Vespasien dont deux, L’Assaut d’une ville et Le Triomphe de Titus et Vespasien, sont actuellement présentées dans l’exposition Tisser son Temps au mudac. Ainsi, l'accrochage de Vespasien et Titus acclamés témoigne de la collaboration entre les institutions de Plateforme 10 et de leur désir d'offrir aux visiteurs une programmation de qualité. N'hésitez pas à venir découvrir ou redécouvrir cette tapisserie d'exception !
Nach London, Lausanne, Oslo, Warschau sowie kürzlich Tilburg und Bois-le-Duc veranstaltet das Musée Bourdelle in Paris eine grosse Ausstellung, die Magdalena Abakanowicz gewidmet ist. Mit der Leihgabe von acht bedeutenden Werken, Reliefs und raumgreifenden Stücken unterstützt die Fondation die Absicht des Kuratoriums, die skulpturale Dimension des Werks der polnischen Künstlerin hervorzuheben. Die Pariser Ausstellung findet im Wohnhaus und Atelier von Antoine Bourdelle statt, einem Bildhauer und Zeichenlehrer an der Manufaktur Les Gobelins, dessen Schülerin Maria Łaszkiewicz war – dank ihr schuf Abakanowicz ihre ersten grossformatigen Tapisserien für die Internationale Biennale der Tapisserie in Lausanne.
Die Ausstellung wird von einer Publikation in französischer Sprache begleitet.
Magdalena Abakanowicz, la trame de l’existence