Da die Stiftung über keine eigenen Ausstellungsräume verfügt, macht sie ihre Sammlungen durch eine offene und dynamische Leihpolitik sichtbar. Ihre Werke sind in den meisten großen Ausstellungen zu Textilkunst in der Schweiz und im Ausland zu sehen. Eine vollständige Liste finden Sie unten.
Was ist Schönheit? Um dieser Frage nachzugehen, eröffnet die Textilbiennale von Clermont-Ferrand in wenigen Tagen ihre Hauptausstellung Beauté(s). Der ebenso kritische wie einfühlsame Rundgang vereint klassische Meisterwerke, ethnografische Objekte und zeitgenössische Kunst. Unsere Stiftung beteiligt sich mit Enthusiasmus an dieser einzigartigen Veranstaltung und stellt ein Prunkstück ihrer Sammlung zur Verfügung: den emblematischen Roten Abakan III der polnischen Künstlerin Magdalena Abakanowicz.
Die Fondation Toms Pauli leiht für die vom Rijksmuseum veranstaltete Ausstellung Metamorphoses drei antike Tapisserien aus, von denen sich zwei durch ihren einzigartigen Erhaltungszustand sowie ihre künstlerische und historische Bedeutung auszeichnen. Sie stammen aus der Serie Die Geschichte Apollos, die auch unter dem Namen Barberini-Metamorphosen bekannt ist, und zeigen Latona verwandelt die lykischen Bauern in Frösche und Apollo und Daphne. Beide Wandteppiche wurden in den Manufakturen angefertigt, die Kardinal Francesco Barberini, Neffe von Papst Urban VIII. und grosser Tapisserie-Liebhaber, in Rom gegründet hatte.
Im Rahmen der Ausgabe 2026 des Salon Art Genève nahm die Fondation Toms Pauli an der Auswahl «Sur-mesure» für aussergewöhnliche monumentale Werke und Installationen teil. Sie präsentierte das spektakuläre Werk von Jagoda Buić, Hommage à Pierre Pauli (1970–1971), ein bedeutendes Zeugnis für die Ausdruckskraft und die skulpturalen Ambitionen der Bildwirkerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Nachdem Le Concert (Das Konzert) fast ein Jahr lang in der Dauerausstellung des Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne zu sehen war, macht es nun Platz für einen weiteren Schatz aus den Sammlungen der Fondation Toms Pauli: einen Brüsseler Wandteppich aus dem 17. Jahrhundert, der Vespasien et Titus acclamés (bejubelten Vespasian und Titus) darstellt.
Nach London, Lausanne, Oslo, Warschau sowie kürzlich Tilburg und Bois-le-Duc veranstaltet das Musée Bourdelle in Paris eine grosse Ausstellung, die Magdalena Abakanowicz gewidmet ist. Mit der Leihgabe von acht bedeutenden Werken, Reliefs und raumgreifenden Stücken unterstützt die Fondation die Absicht des Kuratoriums, die skulpturale Dimension des Werks der polnischen Künstlerin hervorzuheben.
Die Fondation Toms Pauli und das mudac freuen sich, die kommende Ausstellung des Museums anzukündigen, die dem Wandteppich als Ausdrucksmittel politischer und sozialer Botschaften gewidmet ist. Im Dialog zwischen Meisterwerken des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung Toms und zeitgenössischen Arbeiten von Goshka Macuga und Grayson Perry präsentiert die Ausstellung überwiegend monumentale Werke, die die Rolle der Tapisserie sowohl als Medium der Reflexion als auch als Instrument der Propaganda verdeutlichen.
Die Fondation Toms Pauli besitzt den größten Bestand an Werken von Magdalena Abakanowicz außerhalb Polens und freut sich, dass mehrere Wandteppiche, weiche Skulpturen und Installationen der Künstlerin in bemerkenswerten Ausstellungen gezeigt werden, wie z. B. derzeit im Textilmuseum Tilburg mit sechs historischen und unverzichtbaren Leihgaben.
Im Herzen einer Ausstellung, die als Plattform für Überlegungen zum Thema Solarenergie dient und Designer, Künstler, Kuratoren und Wissenschaftler zusammenbringt, kündigt ein Hahn von Jean Lurçat die Sonnenstrahlen einer neuen Morgendämmerung an.
Die Ausstellung Textile Manifeste lässt Materialien und Techniken miteinander in Dialog treten und stellt das Textilmedium als «umfassende sinnliche Erfahrung». Die Fondation Toms Pauli stellt elf Leihgaben zur Verfügung, darunter Stickereien von Lissy Funk und Werke von Helen Frances Gregor, Kazimiera Gidaszewska, Lia Cook, Shigeki Fukumoto und Sonia Delaunay, die sich alle auf unterschiedliche Weise mit der Textilkunst in ihrer ganzen Vielfalt auseinandersetzen.
Alice Pauli, eine markante Figur der Lausanner Kunstszene, ist eng mit der Tapisserie und der Fondation Toms Pauli verbunden. Die Leihgaben, um welche das MCBA die Fondation ersucht hat, veranschaulichen diese Aspekte in einer dieser einzigartigen Persönlichkeit gewidmeten grossen Hommage-Ausstellung. Unter den mehr als 130 Exponaten befinden sich zehn Werke von Kunstschaffenden, welche Alice Pauli unterstützte oder denen sie nahe stand, wie Jean Lurçat, Magdalena Abakanowicz, Jagoda Buić, Wojciech Sadley, Maria Łaszkiewicz, Sheila Hicks und Mariette Rousseau-Vermette.
Alice Pauli. Galeristin, Sammlerin und Mäzenin - MCBA