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FLAMISCHE TAPISSERIEN
des 16. bis 18. Jahrhunderts
der Fondation Toms Pauli
Musée cantonal des Beaux-Arts,
Lausanne (Schweiz)
24. September 2004 – 9. Januar 2005
Als seltene Prestigeobjekte und Zeichen des Reichtums
genossen die Tapisserien die Wertschätzung der berühmtesten
Auftraggeber. Heute eher schlecht bekannt, verdienen sie zu Recht wieder
vermehrte Aufmerksamkeit.
Die flämischen Manufakturen beherrschten das Kunsthandwerk der Teppichwirkerei
während Jahrhunderten und erhoben es in den Rang einer hohen Kunst.
Sie waren für die technische Meisterschaft bekannt, mit der sie die
komplexen Entwürfe und die Mannigfaltigkeit der von den Malern vorgeschlagenen
Farbtöne in Wolle und Seide umzusetzen wussten. Die vielfältigen
Sujets sind der Mythologie, der antiken Geschichte oder der Bibel entnommen.
Selten als Einzelstücke entworfen, sind die Tapisserien gewöhnlich
Teil einer Folge, die verschiedene Episoden einer Geschichte darstellt.
In der Ausstellung werden mehrere Stücke, die zu derselben Folge
gehören, nebeneinander präsentiert. Auf Grund ihres grossen
Formats lassen sie den monumentalen Charakter dieser Kunst und ihre Bedeutung
als Wanddekoration deutlich hervortreten.

« Pour un peu, on dirait qu’il y
a bal à la cour…[..] Car jamais encore le Musée des
beaux-arts n’était apparu ainsi : comme un lieu d’apparat
drapé de prestige aristocratique, de laine et de soie qui chatoient
dans un éclairage théâtral sur fond de pénombre
insolite. » F. Jaunin, 24 Heures, 29.09.2004
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